Prof. Dr. Matthias Jerusalem
Lehrstuhl für Pädagogische Psychologie und Gesundheitspsychologie

 

Persönliche Ressourcen, Vulnerabilität und Streßerleben

Wie werden schwierige Anforderungen von Menschen erlebt und verarbeitet? Welche Rollen spielen dabei persönliche Fähigkeiten und Benachteiligungen, mit denen wir mehr oder weniger stark ausgestattet oder belastet sind? Dies sind allgemeinpsychologische und differentialpsychologische Fragen an die Streßforschung, mit denen sich Matthias Jerusalem in seinem Buch befaßt. Dabei ist es ihm gelungen, die differentialpsychologische Perspektive nicht einfach neben den herkömmlichen allgemeinpsychologischen Ansatz zu stellen, sondern beide im Sinne einer komplexen Wechselwirkung zwischen Person und Situation aufeinander zu beziehen. Hier ist ein wissenschaftlicher Erkenntnisfortschritt gewonnen und dokumentiert worden, an dem sich in Zukunft sicher viele Autoren orientieren werden.

Ralf Schwarzer

 

INHALT

Vorwort

1. Einführung

2. Ein transaktionales Streßmodell

3. Die Bedeutung der Situation

4. Die Bedeutung der Person

5. Das Streßkonzept: Eine systemische Metatheorie

6. Fragestellung und Versuchsplan

7. Statistische Vorhersage streßbezogener Kognitionen

8. Prozeßanalysen des Streßerlebens: Lineare Strukturgleichungsmodelle

9. Prozeßanalysen des Streßerlebens: Meßwiederholungsanalysen

10. Situationsspezifische Leistungserwartungen

11. Fähigkeitsattributionen

12. Deskriptiver Vergleich der Verläufe streßbezogener Kognitionen bei kumulativen Mißerfolgen

13. Diskussion

Zusammenfassung

Literaturverzeichnis

Autorenregister

Sachregister